Ein enges nachbarschaftliches Verhältnis besteht insbesondere mit den Gemeinden Krummendiek, Moorhusen und Kleve. Neben der Kirche in Krummendiek und dem Kindergarten in Kleve verbindet diese Gemeinden ein enger Kontakt im gemeinschaftlichen dörflichen Leben.
Die Wilstermarsch prägt hier das Landschaftsbild. Anfang des 12. Jahrhunderts und nochmals im 16. Jahrhundert kamen niederländische Siedler in die Wilstermarsch, die (ähnlich wie in der Krempermarsch und auf Eiderstedt) die Milchwirtschaft und die Käseproduktion einführten. Mit Hilfe der niederländischen Zuwanderer wurden hunderte von Entwässerungsmühlen gebaut, um das weitgehend unter dem Meeresspiegel liegende Land zu entwässern. Die Gemeinde Bekdorf liegt nur 4 m über N.N.. Noch heute durchziehen Gräben, Wettern und Auen das Gebiet, um eine funktionierende Landwirtschaft zu garantieren und die Flächen trocken zu halten. Hat früher überwiegend Grünland und der Anbau von Getreide die Marsch geprägt, ist Mais durch den zunehmenden Einsatz als Tierfutter und für Biogasanlagen anzutreffen. Dies hat auch zu einem veränderten Einsatz von landwirtschaftlichen Maschinen geführt. Heute ist nur noch mit großen, schweren Maschinen eine wettbewerbsfähige Landwirtschaft möglich. Die damit verbundene Belastung für das Wirtschaftswegenetz ist deutlich sichtbar. Auch hat sich der Personaleinsatz deutlich reduziert. Insoweit ist die traditionelle Landwirtschaft nur noch im geringen Umfang vorzufinden.