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Schlotfeld



 

Schlotfeld ist eine idyllische Gemeinde mit dörflichem Charakter. 5 Landwirte bewirtschaften eigene Höfe. Die reizvolle Lage Schlotfelds und ihr Bild als idyllische Geest-Gemeinde locken immer wieder Naherholungssuchende auf Fuß- oder Radwanderungen in den Ort. Ein gutes Wegenetz erschließt Schlotfeld mit zwei Bundesstraßen, einer Kreisstraße sowie Gemeindestraßen und Wanderwegen. Die gute Verkehrsanbindung sollte viele Personen auch dazu anregen, in Schlotfeld einmal "Urlaub auf dem Bauernhof" zu genießen.  

Die Gemeinde Schlotfeld führt seit 2003, dem Jahr des 700-jährigen Bestehens, ein eigenes Wappen. Die in dem Wappen dargestellten 5 Lindenblätter sollen die Ortsteile Amönenwarte, Rothenmühlen, Mühlenweg, Oesau und Schlotfeld als Ortskern symbolisieren. Weiterhin wird die durch das Gemeindegebiet fließende Bek durch eine Wellenlinie dargestellt.  

Der Name Schlotfeld findet sich zum erstenmal in der Konfirmations-urkunde vom 05. Oktober 1303 über die Festlegung der Stadtgrenzen Itzehoes, die sich für Schlotfeld bis zum heutigen Tage nur unwesentlich geändert haben. Seinerzeit wurde der Ortsname noch als Slotfeld geschrieben.  

Als Herzog von Schleswig und Holstein hatte König Hans von Dänemark Schlotfeld und andere Dörfer im Störgebiet dem Kloster Bordesholm übertragen. Am 25. März 1526 konnte Graf Johann Rantzau den verwahrlosten Klosterbesitz mit dem Mönchshof an der Stör für 5.000 Lübsche Mark kaufen.  

1528 schenkte König Friedrich I. dem Grafen Rantzau für außerordentliche Dienste die Rechte über die Dörfer Schlotfeld, Oelixdorf, Kollmoor und Winseldorf und die Einkünfte aus ihnen. Aus dem Jahr 1528 ist eine Aufstellung über die Einkünfte der Herrschaft aus Schlotfeld überliefert, in der sich auch zum ersten Mal Namen von Schlotfelder Einwohner finden.  

1817 wurde eine Distriktschule eingerichtet, bis zu deren Schließung im Jahre 1970  34 Lehrer in der einklassigen Dorfschule unterrichteten. Die Feuerwehr in Schlotfeld wurde 1890 als Pflichtfeuerwehr gegründet. 1891 erfolgte der erste Spritzenhausbau bei den Friedseichen. 1934 kam es zur Gründung der Freiwilligen Feuerwehr. Das neue Feuerwehrgerätehaus wurde 1976 gebaut.  

Die Gemeinde Schlotfeld hat derzeit 241 Einwohner und eine Fläche von 5 km2. Sie liegt westlich der B 206, etwa 5 km von der Kreisstadt Itzehoe und 3 km von Hohenlockstedt entfernt.  

Der Ortsname Schlotfeld bedeutet soviel wie Feld am Graben. Das Grundwort "Schlot", als "slot", ist eine Grabenbezeichnung. Im Dorf ist der Graben durch die Bek nachweisbar. 

Bürgermeister:

Lothar von Borstel, Dorfstr. 58, 25551 Schlotfeld, Tel. 04826/5733

 

Wehrführer:

Thorsten Ahmling, Dorfstraße 42, 25551 Schlotfeld, Tel. 04826/5088

Frw. Feuerwehr Schlotfeld, Tel. 04826/375416